04.02.2019

Eine Agrarwende ist unverzichtbar

Bild: Rettet die Bienen
Ursächlich dafür ist sicherlich unser aufwändiger Energie und Ressourcen verschwendender Lebensstil. Lebensmittel müssen zu jeder Jahreszeit und vor allen Dingen preiswert in den bekannten Discountern angeboten werden. Dies geht nur über eine weltweit vernetzte industrielle Agrarindustrie, die ohne einen Blick auf das Morgen mithilfe pestizidhaltiger Monokulturen Böden ausbeutet, um in einem ruinösen Verdrängungswettbewerb überleben zu können. Leidtragende sind die Natur und die kleinen Landwirte.
Umso unverständlicher ist daher die Kritik der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am Volksbegehren Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern „Rettet die Bienen!“ Denn was soll an einer Agrarwende falsch sein, die in eher langsamen Schritten zu mehr ökologischem Landbau überleiten, Wiesenraine und Bachränder von intensiver Nutzung freihalten und auf Pestizide weitgehend verzichten will? Den Landwirten werden höhere Aufwendungen durch gezielte Subventionen, aber auch über höhere Produktpreise ausgeglichen. Außerdem sind Immer mehr Menschen bereit, für gesunde Lebensmittel und eine artenreichere Landschaft ein wenig tiefer in die Geldtasche zu greifen – und damit auch für eine nachhaltigere Zukunft zu sorgen.
Gerade durch das Volksbegehren für mehr Artenschutz werden entgegen der Einschätzung der Ministerin die kleinräumig und bereits jetzt ökologisch wirtschaftenden Bauern bei uns eher gestärkt und die Großagrarier zu ökologischen Zugeständnissen gezwungen. Allein weiter auf Freiwilligkeit zu setzen, wie es CSU und Freie Wähler tun, um keine Wähler aus dem ländlichen Umfeld zu verprellen, ist eindeutig zu kurz gesprungen. Es wäre ein Zeichen echten Aufbruchs, wenn nicht nur ÖDP, Grüne, SPD und Linke von den etablierten Parteien das Volksbegehren unterstützen würden, sondern auch die beiden Regierungsparteien. Bayern als ökologischer Vorreiter – das wäre doch mal eine schöne Zukunftsvision!

Hans Metzenleitner
Hochkalterstraße 12
83483 Bischofswiesen




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